Archiv der Kategorie 'konzerttermine'

Freitag, 11.12.2015 – 21h Cine-Concert in der Kurbel: Fenster

Die Kurbel (Kaiserpassage 6, Karlsruhe)

CINE-CONCERT MIT FENSTER: EMOCEAN

Fenster stellen nicht nur ihren neuen Film „Emocean“ vor, sondern spielen live den Soundtrack zum Film!

Das Album: EMOCEAN ist der Soundtrack zur gleichnamigen Dark-Sci-Fi-Comedy von und mit Fenster. Die Band hat einen
schwindelerregenden Kosmos aus post-psychedelischen Klängen geschaffen, der EMOCEAN in eine Traditionslinie mit Musikfilmen wie
„Interstella 5555″ von Daft Punk und Prince Ramas „Never Forever“ stellt.
Wie auf ihren Alben überzeugen Fenster durch ungewöhnliche Arrangements und Percussion, doch auf EMOCEAN erschließt die Band
neue Klangwelten: Eine wattierte 70er-Jahre Welt ist das, getaucht ins Licht eines ewigen Sonnenuntergangs, begleitet von funky Basslines
und modularen Synthesizern, von Flöten und Bassklarinetten.

EMOCEAN ist eine überraschende Abkehr vom Klang Fenster’s bisheriger Alben. Dieser Soundtrack entstand im Kollektiv – alle Songs
sind das Ergebnis kurz aufeinanderfolgender, hitziger Jam Sessions – und seine Zeichenspiele beschwören ein breites Spektrum an
Paralleluniversen: Sanfte Surfrock-Klippen ragen aus dunklen Synthie-Flächen, wabernde Kirchenorgeln dröhnen durch kosmische
Diskotheken, farbenfrohe Acid-Blues-Paraden ziehen vorbei und überlassen die Bühne zarten Wesen, die Blumen auf dem Mond
pflücken (Les Fleurs): Mehr Pop waren Fenster nie.

Der Film: EMOCEAN beginnt als Dokumentation über die Aufnahmen für Fensters neues Album. Mitten in einer schwierigen Phase werden
die Bandmitglieder jedoch in eine andere Dimension befördert, wo sie aller Empfindungen beraubt sind. Nichts ist wie es scheint in dieser
fremden, surrealen Welt. EMOCEAN war zunächst als konzeptueller Soundtrack gedacht und entwickelte sich zum bisher anspruchsvollsten Projekt von Fenster. Mit
einer Planungsphase von einem Jahr, einem Dreh von über einem Monat – teilweise auf HD, vorwiegend jedoch auf VHS-Kassetten – mit
über 100 Haupt- und Nebendarstellerinnen und -darstellern, einer Kameradrohne, einer selbstgebauten Green-Box und zahlreichen Innen- und Außenlocations (darunter eine Insel), ist EMOCEAN zu
einem unvergleichlichen Projekt gewachsen. Der Film brachte die Band an den Rand des Wahnsinns, an die Grenzen dessen, was sie zuvor für
möglich hielten.

Die Band: Die vierköpfige, multinationale Band Fenster begann 2010 als Kollaboration zwischen Jonathan Jarzyna (DE/PL) und JJ Weihl (USA). Vollzählig wurde das Projekt mit Lucas Ufo (FR) und Will
Samson (UK). Von Fenster sind bisher zwei Alben auf Morr Music erschienen – Bones (2012) und The Pink Caves (2014) lösten jeweils
großes Medienecho aus. Die Band tourte mehrfach durch die USA und Europa. Fenster werden mit EMOCEAN auch auf Tour gehen und dabei den
Soundtrack live zum Film spielen. Dabei macht sich die Band die klassische Aufführungsweise von Stummfilmen zu eigen, verwandelt sie in eine fantastische Reise ins Ungewisse.

http://www.fensterfensterfenster.com/
http://www.spex.de/2015/08/24/fenster-emocean-album-vorabstream-review/
http://www.intro.de/popmusik/fenster-videopremiere-memories
http://creative.arte.tv/de/episode/pop-kultur-festival-fenster-day-life-planet-auberginus?language=de

konzertvorschau

mi. 31.12.2014 21h Halle14-Silvester-Party halle14, ka

31.12. Halle14-Abriss-Silvester-Party

31.12.2014 – 21h

OG Halle14, Nördliche Uferstr. 14

fr. 28.11.2013 the ex + shokei + petethepiratesquid – alte hackerei, ka

Endlich wieder ein K-Gruppen-Konzert! Freude!

Alte Hackerei, Alter Schlachthof 11, 76131 Karlsruhe

Einlass: 20h!, Beginn: 21h (pünktlich!!!)

THE EX (NL)
SHOKEI (D)
PETETHEPIRATESQUID (D)

The Ex

Nach ihrem Start 1979 in der Amsterdamer Hausbesetzerszene haben sich The Ex im Laufe der Jahre zu einem Schmelztiegel unterschiedlicher musikalischer Stile entwickelt: Lärm, Punk, Rock, Jazz, Improvisation und ethnische Musik haben unter dem selben Dach Platz gefunden: „Ex-Musik ‘. Disharmonische, sehr rhythmische Gitarren, das rollende, fast afrikanische Trommeln und die intensive Darbietung der oft ironischen Texte geben der Musik von The Ex seinen besonderen Charakter.
Bislang haben The Ex in fast 35 Jahren mehr als 1700 Konzerte in ganz Europa, Nordamerika und Afrika gespielt, und produzierten rund 139 Platten, CD’s und DVD’s. Nie in eine Ecke der Popmusik verkrochen, blieben The Ex ständig in Bewegung, und immer offen für neue Ideen und Kooperationen mit Menschen aller Art. Menschen, deren Geist die Gruppe inspiriert und appelliert. Der wichtigste Grundsatz ist aber immer geblieben. Musik mit Herz und Seele zu machen, außerhalb von kommerziellen Trends oder Erwartungen. Der konsequente unabhängige Ansatz der Gruppe und die Art, wie sie die Organisation ihrer Konzerte und die Veröffentlichung und den Vertrieb ihrer Platten selbst meistert, ist ein signifikantes, alternatives Beispiel zum heutigen Musik-Zirkus.

The Ex 2014 sind: Terrie Hessels: Gitarre, Bariton Gitarre / Arnold de Boer: Gitarre, Gesang, Samples / Andy Moor: Gitarre, Bariton Gitarre / Katherina Bornefeld: Schlagzeug, Gesang

Shokei

Shokei auf Abschiedstour!!!

Um’s mit Andrea Bocelli zu sagen: Time to say goodbye. Um’s mit Stephan Remmler zu sagen: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Oder, um’s einfach so zu sagen: Shokei hören auf. Nach 13 Jahren, 6 Platten (darunter übrigens kein einziges Album) und dann 200 Konzerten ist im Frühjahr 2015 Schluss, Aus, Finito. Vorher gibt’s (remember Andrea Bocelli) noch ein paar Shows – zum Goodbye sagen. Und dort gibt’s: Post-Hardcore mit zweimal Schlagzeug, viermal Gesang und deutlichem D.C.-Einschlag. Apropos Washington: „So eine Art Fugazi mit Düsenantrieb“, hat ein Zine einmal über Shokei geschrieben. Stimmt natürlich nicht so ganz, zeigt aber zumindest, in welche Richtung die Reise geht. Und apropos Reise: Es wird die letzte sein, also alles nochmal zusteigen.

Petethepiratesquid

Post-Punk aus Berlin

sa. 08.02.2014 zombie zombie + ovo + mombu + plüderhausen – walhalla, ka

Die Halle 14 musste ja leider schließen, deswegen wurde das Konzert ins Walhalla verlegt (Augartenstr. 27, Südstadt), aber:

EINTRITT FREI!!!

ZOMBIE ZOMBIE (Paris)

+ Support:

OvO (Minimal Extreme Metal-Noise, IT)
Mombu (Afro-Grind-Jazz-Core, IT)
Plüderhausen (Experimental, KA)

Zombie Zombie

Zombie-Zombie, das sind Etienne Jaumet und Cosmic Neman, die ansonsten bei zwei der arriviertesten aktuellen Popbands Frankreichs Dienst tun, bei The Married Monk und bei Herman Düne.
Mit der englischen Sixties-Band The Zombies haben Zombie-Zombie nichts am Hut. Zu ihren maßgeblichen Einflüssen zählen vielmehr die Filmemacher George A. Romero, Dario Argento und John Carpenter, die Elektronikpioniere Kraftwerk und deutsche Bands aus der Krautrock-Ära , Iggy Pop und die Silver Apples, Léon Theremin und auch Raymond Scott mit seinem Electronium, einer Apparatur mit zahllosen Schaltern, Dreh- und Schiebereglern. Zombie-Zombie sind überzeugte Analog- und Vintage-Fans: Für sie muss es vibrieren, leben, schwitzen und pulsieren, es muss Gänsehaut erzeugen und zugleich unwiderstehlich in die Beine gehen.
Zombie-Zombie, aber auch Principles of Geometry, Turzi (auf „A Land…“ als Gast dabei) und alle auf der Pan European Recording-Compilation „Voyage“ vertretenen Künstler (One Switch To Collision, Aqua Nebula Oscillator, Juan Trip, Etienne Jaumet…) – wie sich diese aktuellen französischen Bands die psychedelische, „ausgeflippte“ Musik der 70er-Jahre zueigen machen, ist extrem beeindruckend. Sie zerren sie ans Tageslicht und erfüllen sie mit neuem Leben. Erschreckend und betörend.
Mit neuem Album „Rituels D’Un Nouveau Monde“ im Gepäck.

Zombie Zombie

OvO

Was oder wer steht den da auf der Bühne! Dunkelheit, Geschrei, Lärm, Schlachtgesang! Singt hier Satan persönlich? Nein, es ist eine kleine maskierte dreadlockbehangende Frau ohne dutzende Vocal-Effektgeräte! Kriegstrommeln, Kanonenbatterielärm, näherkommende Kriegshorden? Nein, es ist ein gigantischer mit einer Wrestlingmaske getarnter Koloss, der ein unfassbar treibendees heavy Metal Schlagzeug nur mit Floordrum, Snaredrum und Becken spielt und das wiederum nicht im sitzenden sonderm im stehnden Modus. Ja, und was soll das jetzt? Naja, vereint man diese zwei KünstlerInnen so entsteht das italienische Doom-Duo OvO.
OvO. Bretterndes, brachiales industrial, noise Gewitter aus Italien.
Hinter OvO stehen seit dem Jahr 2000 Stefania Pedretti (Allun) und Bruno Dorella (ex Wolfango, Bugo, Lava und Betreiber von Barlamuerte Records).

OvO

Mombu

Mombu ist ein Projekt des „ZU“ Saxophonisten Luca T. Mai und Antonio Zitarrelli, dem Drummer
des Trios „Neo“. Die beiden im Duo sind die pure musikalische Kraft, afrikanische Rhythmen verbunden mit der Jazz, Hardcore & Metal Erfahrug der beiden Musiker.

Mombu