Archiv für Oktober 2013

sa. 02.11.2013 casanovas schwule seite + jimi satan shoeshop + scream like papaya – halle14, ka

Halle 14 (Nördliche Uferstr. 14) – 21h

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casanovas schwule seite

CASANOVA’S SCHWULE SEITE wurde Anfang 2000 gegründet und besteht zu 0,5% aus ex-KNOCHENFABRIK-Bandmitgliedern (Hasan – Bass, Claus – Gesang/ Gitarre)und zu nochmal 0,5 % aus WOHLSTANDSKINDER-Bandmitgliedern (Caddy – Schlagzeug, Türk – Sologitarre). Die restlichen 99% bestehen aus purem Rock’n’Roll. Die Eckpfeiler des Rock’n’Roll saufen, ficken, kaputtschlagen wurden lange genug von drittklassigen Schülerbands ausgehöhlt.
CSS füllt die übriggebliebenen Worthülsen mit neuen Inhalten. CSS richtet sich sowohl musikalisch als auch textlich an entschlossene Jugendliche, die bereit sind, mit entsicherter Luftgitarre in den heiligen Rock’n’Roll-Krieg zu ziehen. CSS begleitet diese jungen Menschen auf ihrem Weg und ermutigt sie sich von Ihren Hemmungen zu lösen. In den Texten werden Gewalt und asoziales Verhalten jedoch nicht nur stumpf verherrlicht, sondern auch intelligent gerechtfertigt. Weitere Themen sind Sex, Drogen und Billigung von Straftaten.
Musikalisch bietet CSS eine Mischung aus Stadion- und Penisrock. Die Debut-CD „Das Rock‘n'Roll Imperium schlägt zurück“ ist die ideale Ergänzung für jede alphabetisch sortierte CD-Sammlung in der noch eine Band mit dem Anfangsbuchstaben „C“ fehlt! Insgesamt 16 Hits sind das Abfallprodukt einer 1-Jährigen Projektarbeit die grösstenteils aus der Produktion extrem billiger Gay-Homevideos bestand. Türks Sologitarre wichst sozusagen als Schwanzersatz möglichst oft über die Rhythmus-Sektion hinweg. Destruktiv statt Progressiv lautet auch die Devise beim Songwriting, daher haben alle Songs die Struktur eines Kinderliedes, getrommelt im 4/4-Takt mit der Präzision eines Maschinengewehrdauerfeuers von Schlagzeuger Caddy. Die Goldene Stimme von Sänger Claus, die bereits bei der beliebten Band KNOCHENFABRIK tausende Fans verzauberte, öffnet – gleich dem Gesang einer Nachtigall – die Herzen der Zuhörer. Über allen Kompositionen schwebt selbstverständlich der Spirit des Rock’n’Roll, der sich auch in der Haarfrisur von Bassist Hasan wiederspiegelt.

css hp

jimi satan shoeshop

Kairo 1980: Jimmy Satan, damals noch unter anderem Pseudonym bekannt (seinen richtigen Namen, können wir aufgrund höchster Geheimhaltungsstufe nicht nennen), ist auf der Flucht vor dem Arm des Gesetzes. Nach jahrelangem Aufenthalt im Untergrund eröffnet sich ihm eine einmalige Chance. Die Hannoveraner Rockgruppe „The Scorpions“ bieten ihm einen festen Job an; Steuervergünstigungen und Nachtzuschläge inklusive. Er soll ab sofort alle kommenden „Scorpions“ Alben, sowohl schreiben, als auch musikalisch komplett selbst einspielen und singen. Jimmy Satan sagt zu und der Rest ist bekanntlich Geschichte; sein Soundtrack zur Wiedervereingung legendär, wenn auch in der Boulevardpresse nie richtig zur Kenntnis genommen. Allerdings wird ihm im Jahe 1994, aufgrund mangelnden Desinteresses der Öffentlichkeit, der Prozess gemacht und er muss für unbestimme Zeit die Kabelfernsehserie „Hinter Gittern“ als Drehbuchautor und Darsteller (z.B. als Stück Seife, Folge 417) übernehmen. Ein Zwangsarrangement in der volkstümlichen Theaterschmonzette „Zum Stanglwirt“ kann er, mit Hilfe seines renomierten Anwalts, Ralf Dörper, abwenden. Seit 2008 ist Jimmy Satan frei und gründet mit alten Saufkumpels die Band „Motörhead 2″ die sich wenig später in „Jimi Satans schuhshop“ umbenennt. Ein Zusammenarbeit mit dem Textilhersteller „Salamander“ ist rein spekulativ und somit nicht bestätigt. „Jimi Satans schuhshop“ spielen die Lieblingslieder von Elvis seinem Bruder und ihre grössten eigenen Hits.

jsss bandcamp

scream like papaya

Drei ausgewachsene, saftige Männer und eine reife Frucht – äh, Frau in ihren besten Jahren. Als die vier eines Abends, von jeglicher Vernunft verlassen, nach dem Sinn des Lebens strebten indem sie gepflückte Papayas pressten und sich selber damit bewarfen, schrien sie wie ein Neugeborenes auf Nikotinentzug.
Folglich mussten sie ihre individuell stark ausgeprägten Hirnströme in Form von „Punkrock“ wiedergeben.

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