Archiv für März 2013

sa. 30.03.13 action beat + batalj + bad body + mons meg + sense of adventure + the crease – halle 14, ka

Halle 14 (Nördliche Uferstr. 14) – 20h



Sie sind wieder da!! Unsere liebste Noise-Band aus England, diesmal „nur“ mit 5 Bands, unter dem Motto Bletchley New Music Festival, unterwegs. Plus Batalj, Grindcore-Noise aus Schweden und Australien, ansässig in Berlin.

ACTION BEAT beschreiben sich als “Improv-Noise/No-Wave-Band” und hauen nebenbei in die selbe Kerbe wie die fruehen SONIC YOUTH (ohne Gesang), Glenn Branca und Rhys Chatham..aber dies ist eigentlich nur schmueckendes Beiwerk. Wenn ACTION BEAT erstmal loslegen, sind sie nicht mehr zu bremsen, rollen unter betraechtlicher Geraeuschentwicklung und mit einem fast infantilen Spass alles über den Haufen, was meint, sich ihnen ohne Ohrenstoepsel in den Weg stellen zu muessen.

Zwei Schlagzeuge, einen Bass und sechs Gitarren fährt die Power Band für ihren extra-harten Sound auf. 2004 gegründet, geben Action Beat inzwischen über hundertzwanzig Konzerte im Jahr. Abgesehen davon sind sie Gläser-Abräumer in Bars, Pizzajungen, Köche und Arbeitslose.

Bands an diesem Abend:

action beat
batalj
bad body
mons meg
sense of adventure
the crease

do. 28.03.13 valerinne + environments + ellen koyote + autovogel – halle 14, ka

Halle 14 (Nördliche Uferstr. 14) – 21h

K`atla haben leider abgesagt.

valerinne

Atmospheric, haunting, loud and emotional instrumental music from Bucharest. Formed at the end of 2011.

valerinne

environments

Environments is an experimental ensemble from Bucharest, Romania. It is primarily the project of Stefan Panea, who single-handedly composes all of the core arrangements. His arrangements are then disfigured, enhanced and re-recorded live with Alex ‘Para’ Ghita (drums) and Marius Costache (effects and noise).
As with most experimental projects, it would be wrong to pigeonhole their musical style into a list of subgenres. Their tracks don’t cater to the normal structures involving verses, refrain and choruses, but rather tell a story through a plethora of unrestrained soundscapes.

environments

ellen koyote

Ellen Koyote~ writes serious and silly songs, stories and poems about life, love, death and the occasional, accidental encounters with dogshit that happen to the best of us. S/he grew up among trees and river reeds, listening intently, sniffing for clues and humming to herself. S/he currently resides in the city, but is always on the lookout for nice trees and good spots to howl at the moon.

ellen koyote

autovogel

utovogel is a D.I.Y stonerdoom trio from Oslo, formed in summer 2011,
with members from the ashes of Sønderknust.

autovogel

do. 14.03.2013 teenage angst ensemble: das haus – kohi, ka

Kohi (Werderstr. 47) – 20h

Teenage Angst Ensemble

K-Gruppe goes Theater!

Seit 2007 verschmilzt das Teenage Angst Ensemble auf der Suche nach der Weltformel Texte, Bilder und Sounds zu Geschichten und bringt diese auf die Bühnen des deutschsprachigen Raums. Da es die Weltformel eher auf der dunklen Seite des Mondes vermutet, beschäftigt sich das Teenage Angst Ensemble besonders gerne mit den Abgründen der Seele. Neben wechselnden Gästen besteht es im Kern aus Moana Köhring und Daniel Nipshagen.

http://teenageangstensemble.de/

Rätselhafte Briefe. Ein mysteriöser Mieter. Suche nach Nähe und der Vergangenheit, Selbstmord – und immer wieder „Das Haus“. Bizarre Fragmente, die sich in der Phantasie des Zuschauers zu einem verstörenden Ganzen zusammen fügen – Moana Köhring und Daniel Nipshagen als das „Teenage Angst Ensemble“ laden ihre neue Inszenierung „Das Haus“ zu erkunden und dabei hautnah bizarre Geheimnisse und menschliche Abgründe zu erfahren.

Die Trilogie wird fortgesetzt: Mehr als hundert Mal fesselte das Bochumer Teenage Angst Ensemble mit dem Mystery-Kammerspiel „Die Lichtung“ Publikum und Presse. Von einer Mischung aus „Edgar Allen Poe und Vertigo“ schwärmte die Sächsische Zeitung und das Publikum fieberte auf Festivalbühnen und in der intimen Atmosphäre kleiner Clubs mit: Die Geschichte um die verschwundenen Mädchen im Städtchen Espelkamp, dargebracht als fragmentarisches, alle Genregrenzen sprengendes Puzzlespiel, setzte intensivstes Kopfkino in Gang.

Nun geht es weiter mit den „Espelkamp Tapes“, oder vielmehr: Einer Kiste mit mysteriösen Abschiedsbriefen, die in dem nicht minder geheimnisvollen, titelgebenden Haus auftauchen. Von einem phantomhaften Mieter ist dort die Rede – und womöglich erweisen die Schriftstücke sich als Schlüssel zu einer ungeklärten Selbstmordserie in der düsteren Geschichte eines scheinbar ganz gewöhnlichen Mehrparteienmiethauses.

Wie auch sein Vorgängerstück ist „Das Haus“ alles andere als klassische Mördersuche in konventioneller Krimi-Manier, denn das Teenage Angst Ensemble bricht Genremuster und Erwartungshaltungen auf. In einer rauschhaften Mischung aus Lesung, Videoinstallation und Performance wird das Publikum mit einer Collage aus fragmentarischen Psychogrammen konfrontiert. Das Teenage Angst Ensemble gewährt mit aufwühlender Bühnenpräsenz und höchster Intensität verstörende Einblicke in die dunkle Seite der menschlichen Natur.

Mehr als nur ein Zwei-Personen-Theaterstück: Regisseur und Autor Daniel Nipshagen und Bühnenpartnerin Moana Köhring verkörpern in körperlich spürbarer Dichte nicht nur gleichermaßen beängstigende wie faszinierende Charaktere, sondern verwachsen im Zusammenspiel mit Musik, Bild und Soundeffekten buchstäblich mit der Darstellung. Mit viel Experimentierfreude entsteht so ein Gesamtkunstwerk, das herkömmliche Theatertraditionen überwindet und eine innovative Bühnenkunst erschafft. Den Zuschauer erwartet ein farbiger Rausch aus Sounds, Bildern und Worten, ein Alptraum zwischen Roland Space Echo, Plattenspielern und Laptop, zwischen Super8 und High Definition.Mitwirkende: Frauen: Moana Köhring Mann von oben: Daniel Nipshagen Der Ermittler (vom Band): Sascha Kendziorra

Video: Carsten Deinert & Found Footage

Teenage Angst Ensemble Hp

Trailer zu Das Haus