Archiv für November 2012

fr. 16.11.2012 les trucs + sajjanu + upfall?! + drums and sitar against the larsen – halle 14, ka

Halle 14 (Nördliche Uferstr. 14) – 21h

les trucs

Les Trucs mit neuem Album „The Musical“! Oh yeah!
Les Trucs sind ein elektronisches Mensch/Ding-Orchester, welches mittels Verfremdung bekannt geglaubter Klänge, Überhöhung durch affirmativen Gebrauch musikalischer Clichés und der Dekonstruktion von Strukturen die Möglichkeit bietet Hörgewohnheiten zu überprüfen oder zu tanzen.
Musiker und klangerzeugende Apparaturen werden hierbei zu einer symbiotischen Masse aus Knöpfen, Reglern und Gliedmassen, sodass letztlich nicht mehr auszumachen ist wer wen bedient und steuert.
Live-Darbietungen finden stets aus der Mitte des Raums statt, sind Blitz-Massenhypnose auf Basis von Furniture Music und spiralem Yogischen Fliegen.

Les Trucs

sajjanu

Sajjanu ist ein nervenaufreibendes japanisches Trio, mit einer pubertären Lust am Anarchismus.
Erste Platte „Pechiku!!“ auf John Zorn`s Label Tzadik.

Sajjanu

upfall?!

Noiserock-Duo de la France lädt zum tanz oder rumstehen und gucken.

Upfall?!

drums and sitar against the larsen

Selten war ein Bandname so selbsterklärend wie in diesem Falle. Nur die Ortsangabe fehlt noch.
Nancy.

Drums and Sitar against the Larsen

do. 15.11.2012 low sea + claudianobili – kunstakademie, ka

Kunstakademie Karlsruhe, Reinhold-Frank-Str. 81, 20h!

low sea (galway, irland)

Ireland-based duo Low Sea combine warped seasick-shoegaze, fuzzed-out dreampop, and haunting synthwave,
all cemented on a solid krautrock platform. With sounds that reference everything from Suicide to
Spacemen 3, A.R.Kane to Mazzy Star, Giorgio Moroder to The Horrors,Low Sea’s songs are a hazy journey
between looming shadows and bleached-out light.

low sea

claudianobili (karlsruhe)

die ein-mann-poparmee ist zurück!

sa. 10.11.2012 felix kubin + animal bodies + bestial mouths + the dreams – halle14, ka

Halle 14 (Nördliche Uferstr. 14) – 20h

felix kubin

1969 in Hamburg geboren, lebt und arbeitet Felix Knoth aka Felix Kubin als Komponist, Hörspielmacher und Medienkünstler in Hamburg. Mit 12 Jahren nahm er seine ersten experimentellen Popstücke mit der Gruppe »Die Egozentrischen 2« auf. Ende der 1980er wandte er sich elektronischer Noisemusik zu. Mit der dada-kommunistischen Singgruppe »Liedertafel Margot Honecker« fand er ein breites Medienecho. Seit Ende der 1990er befasst er sich mit futuristischer Popmusik, elektroakustischer Musik, ist Autor von ARD-Hörspielproduktionen und Betreiber des Plattenlabels »Gagarin Records«. Neben zahlreichen Tonträgerveröffentlichungen, Workshops und Vorträgen im In- und Ausland schreibt er Musik für Filme und Theaterproduktionen (Schlingensief, Brillowska, Kamerun u. a.) und spielt auf internationalen Musik- und Medienkunstfestivals, darunter Sonar, Mutek, Wien Modern, Ars Electronica und MaerzMusik. Seit 2005 komponiert Felix Kubin zunehmend Kammermusik für das renommierte »ensemble Intégrales«.

felix kubin

animal bodies

Animal Bodies hail from Vancouver, BC. To be more specific, an industrial area on the edge of Downtown Eastside that lends a heavy, nervous energy to the sounds produced by the duo. Influenced more by film soundtracks, found images, and newspaper clippings than any particular bands, Natasha and Sam employ a collection of synthesizers, drum machines, guitars and samplers to craft songs that smack of decades past but with a long stare toward a bleak future.
The result are heady, danceable tracks with content, context, and unshakeable sense of creeping dread.

animal bodies

bestial mouths

Los Angeles gloomy trio Bestial Mouths throws the spear of destiny through the perfumed aura and elaborate posture of high Goth, and the horrific, gutter-birthed shock of the slimiest death rock, fusing the two together into a lurid, ghastly tempest of intensified emotions and raw animal heat. Wailing, screaming vocals (courtesy of siren Lynette Cerezo, channeling a deep and unhealed sorrow) straighten out into passionate, near-operatic mantras, while drummer Ebrahim Saleh and synth/sampler operator Christopher Myrick wall up an urgency and fire behind her, a variety of annihilating sounds and a barrage of drumming that regards both Gravity sweater-core like Antioch Arrow and the
miserable scrape of the first Christian Death album as equals in their tormented worldview.

bestial mouths

the dreams

The Dreams zum 1.mal in der Halle! We love the dreams! Postpunk aus Straßburg.

the dreams

fr. 09.11.2012 – ed schrader`s music beat + made for chickens by robots – kohi, ka

Kohi (Werderstr. 47) – 20h

Kohi e.V. + K-Gruppe präsentieren:

ed schrader`s music beat (US, Baltimore)

Bewaffnet mit nur einer Floortom und einem Bass, reduzieren Ed Schrader’s Music Beat den Pop auf seine organischen Bestandteile: ein Beat, eine Bassline und gecroonte Vocals, die sich sofort festsetzen. Und dabei gleicht die Gründung der Zweimann-Band einem Unfall: Ed Schrader hatte bereits seit Mitte der 2000er unter seinem eigenen Namen Musik gemacht, bevor er sich für eine Show mit seinem Mitbewohner Devlin Rice (Nuclear Power Pants) zusammentat. Die Show wurde zu purer Magie und sowohl die Reaktion des Publikums als auch das Gefühl zwischen beiden machte klar: das kann es nicht gewesen sein. Devlin und Ed formierten ED SCHRADER’S MUSIC BEAT und veröffentlichten eine 7″ auf LOAD Records und tourten extensiv mit u.a. Lightning Bolt, Future Islands und Dan Deacon. Nun liegt endlich das Debüt-Album vor: So wunderbar frisch hat selten ein Act Einflüsse von PIL, Dead Kennedys und Joy Division gekoppelt, mit einer atemberaubenden Bühnenpräsenz versehen, sie auf das wesentliche runtergekocht und regelrecht in Richtung Publikum geschleudert.

ed schrader`s music beat

made for robots by chickens

Was für ein merkwürdiger Name für eine One-Man Band. Musikalisch eine Kombination aus Slapstick-
Blues, Lo-Fi Ragtime und modernen Sounds. Als Bassdrum muss ein Koffer herhalten, die Gitarre ist sicher auch nicht normal gestimmt und der Gesang fügt sich in die so obskuren wie auch faszinierend packenden Songs ein. Live präsentiert sich MADE FOR CHICKENS BY ROBOTS in einem zur Musik passenden outfit. Wie z.B. einem aus einem Duschvorhang gebastelten Hühnerkopf.
Als musikalische Referenzen werden gerne Bob Log III oder Blind Boy Fuller genannt. Nur, dass unser Held aus Australien – der in einem Wohnwagen am Rande des Australischen Busches lebt – sein musikalisches Handwerk oft etwas experimenteller angeht. Und das ist gut so !

made for chickens by robots