Archiv für November 2011

fr. 02.12.2011 teams + mr. marcaille – DOM, karlsruhe

DOM (Hirschhof 5), beim Europaplatz – 20h

Teams

Miami’s own TEAMS (Sean Bowie) offers everything from psych-crazy joints to lo-fi R&B grinds and hypnotized beats and melody. He’s creating a sonic assault of beauty with layers of dream like nostalgic chillwaved beats, sounds from blissful dancefloors and sunny nights, drifting and ambient at points, abstract R&b at others, always smooth and polished like perfumed air though sunglasses, warm and inviting

teams hp

Mr. Marcaille

One man band heavy freak show on cello.

mr marcaille hp

di. 29.11.2011 the dreams + tg gondard – proberaum, ka

Proberaum, Ettlinger Str. 105, 21h

the dreams

The Dreams aus Straßburg in Frankreich verzaubern mit ihren Songs irgendwo zwischen Post Punk, Reggae aus versandeten Lausprechern und postnuklearer Kälte. Ihre Songs mögen irgendwie einfach und etwas trashig klingen, entfalten sich bei genauerem hinhören aber in wahre Songperlen. Traumhafte Bilder von leeren Palmenstränden mit ewigen Sonnenuntergang.
Vielhören kann definitiv süchtig machen nach einer Tagesdosis Dreams.

the dreams myspace

TG Gondard

TG GONDARD is a french citizen currently based in brussels.
his project started over 10 years ago with a second hand 4-track tape recorder, and by the years he has constantly widened and deepened his musical research, from pop introspection to long drone pieces, from lo-fi aesthetics to hardcore techno energy.

TG hp
TG blog

sa. 26.11.2011 don vito + the visit – proberaum, ka

Proberaum, Ettlinger Str. 105, 21h

don vito

… Die bandeigene Beschreibung „hyperkinetic instrumental noise tohubohu“ passt wie der Arsch auf den Eimer. Alle Gliedmaßen, die man besitzt, fangen gleichzeitig an zu zucken, wenn Don Vito das elektrische Chaos aus dem Sack lassen. Es ist, als würde man vom Kugelblitz verprügelt. Es ist die grinsende Apokalypse des Rock, vorgetragen von drei Irren, die Instrumente verprügeln, statt sie zu spielen. Aber niemals fehlt dem Chaos der rote Faden, an dem sich die verschachtelten Highspeed-Grooves entlanghangeln.
Ich habe vergeblich versucht, die verschiedenen Rhythmen zu zählen, die mir in den knapp einminütigen Songs um die Ohren flogen. Ein unüberschaubarer Wust an Takten, die trotz ihrer zügellosen Wildheit nie an Timing verlieren. Gerade, wenn man sich auf einen stampfenden Beat eingeschossen hat und eifrig bangt, dass einem die Ohrstöpsel rausfliegen (Momentmal – welche Ohrstöpsel?), schwenkt das Schlagzeug-Ungeheuer in ein neues Gewitter mit Hagel und Blitz und allem drum und dran ein, und du fliegst in die andere Ecke des Raumes.
Ab und zu wird der Wirbelsturm von kreischenden „Gesangseinlagen“ durchbrochen. Für den Bruchteil einer Nanosekunde verstummen die Instrumente und ein dreifaltiger Grunzer, Brüller oder Heuler bläst durch deine Ohrtrompete. Aber nach kaum einer dreiviertel Minute ist es auch schon wieder vorbei und Du lechzt nach dem nächsten Song.
Die drei werden sich nie Sorgen um Übergewicht machen müssen, dachte ich, denn der Schweiß fließt in Strömen bei diesem musikalischem Stress. Keine Wetterlage, möge sie noch so arktisch sein, könnte ihnen bei dieser schweißtreibenden Hackerei etwas anhaben. Diese Musik ist eine Waffe.
Dass man bei diesem hohen Level an Energie keine stundenlange Gigs abliefern kann ist klar. Dennoch ist es traurig, wenn das Konzert vorbei ist. Man will mehr, mehr, mehr! Doch das Tour-Level ist hoch und man wird wohl in Zukunft noch genug in den Genuss kommen, sich sein Hirn durch dieses „Tohubohu“ perforieren zu lassen.
Musikalisch brauchen sich Don Vito nicht an Regeln zu halten. Die Regeln halten sich an Don Vito.
Beeindruckende Freiheit von allen genrebedingten Zwängen, gepaart mit postpubertärem Leichtsinn und einer Prise Selbstironie.

don vito hp

The Visit

The Visit (ehem. Feed them, they have Teeth) aus Karlsruhe sind mit von der Partie, und werden mit
ihrem nun mehr weiter zum Elektro-Pop avancierten Sound supporten. Das Trio hat mit der Zeit immer
weiter am Sound gefeilt und hat gerade seinen Weg vom chaotischen Synthie Noise Pop zum düsteren,
aber tanzbaren, stark elektro beeinflußten Sound vollzogen, und zelebriert mit der Minimalbesetzung
Synthies, Schlagzeug und Gesang, beatgetriebenen und von der Stimme getragenen Pop.

do. 24.11.2011 patrick kelleher and his cold dead hands + the visit – kohi, ka

Kohi e.V. Kulturraum, Werderstr. 47 – 20h

Patrick Kelleher and his cold dead hands

Patrick Kelleher & His Cold Dead Hands sind mit gerade auf Osaka erschienenem zweiten Album „Golden Syrup“ auf Tour.
Der Sound strotzt nur so vor Elektrobeats und jeder Menge Anspielungen in Richtung Robert Rental, John Maus, Brian Ferry, Future Islands und jeglicher Arten von düsterem Elektro-Experimental.
So nimmt dieser kuriose Ire mit seiner Gespenster-Band gerne auf der düstere Clubtreppe Platz und produziert Verschwörungsmusik und Katakomben-Elektrorock, aber irgendwie auch sexy.

patrick kelleher hp

The Visit

The Visit aka Feed them, they have teeth. Neuer Name, neue Songs… mehr Infos folgen.

di. 22.11.2011 shield your eyes – proberaum, ka

Proberaumkonzert in der Ettlinger Str. 105 (Hinter dem Hbf) – 21.30h

shield your eyes

Shield your eyes is a kind of progressive blues, influenced in feel by early 70s bands such as Taste, T2, Back door and Black sabbath some would say Polvo and some would say mathrock, but shield your eyes creates a new mixture out of all these elements and could be described as progressive-blues Band, rattled out with volume and abandon.

Shield your eyes perform as classic rock three piece,
with Stef bothering and loving the guitar while he is shouting through the mic,
Dan at the Bass and Henry destroying the drums.

Shield your eyes release several albums in the last years on record-labels like gravid hands, saddam hussein records, function records and run for your life.

Van buddies in the past include pneu, the german noise monster Don Vito, nitkowski, sly and the family drone and many more.

shield your eyes hp