Archiv für Februar 2011

so. 20.02.2011 oh no oh my + young hare – kohi, karlsruhe

oh no oh my sind wieder da! letztes mal war es großartig!! ein schönes sonntagskonzertle

oh no oh my

Die Multiinstrumentalisten aus Austin, Texas machen schon seit ihrer frühen Jugend Musik um sich die Zeit zu vertreiben, besonders Daniel Hoxmeier und Greg Barkley, die zu Hause Privatunterricht bekamen. Gitarrist und Keyboarder Daniel Hoxmeier, Sänger und Gitarrist Greg Barkley beginnen ursprünglich mit experimenteller Musik und unter dem Namen „Poor York“. Der Zusammenschluss mit dem Drummer Joel Calvin führt zu neu…en musikalischen Ergüssen, fröhlicher und melodischer, mit Orgeln und Piano und rechtfertigt also auch einen Namenswechsel zu „The Jolly Rogers“. Aus Ihrer Begeisterung für die Band „I Ate Robots“ heraus, entschieden sie sich jedoch nochmals ihren Namen zu ändern und zwar entsprechend einer Songzeile aus dem gleichnamigen Song All the human africans are statistics It doesn‘t really matter if they die another one got past the ditches Oh no! oh my! Der Keyboarder und Gitarrist Tim Regan komplettiert die Band. In der Garage entsteht der Song „Walk in the Park“, der ebenso niedlich und trotzdem belanglos daher kommt wie der Bandname. Diesen schickt die Band an den Musikblog Music for Robots, die den Song offenbar gut finden und ihn in anderen Blogs spreaden. Es dauerte nicht lang, da kommt von einem bekannten Online-Musikmagazin eine Anfrage eine Platte zu Rezensionszwecken zu erhalten – also musste mal schnell ein Album eingespielt werden! Dieses (selftitled & selfreleased) verkauft sich dank WorldWideWeb nicht nur schnell sondern auch oft (mehr als 10.000 Mal) und schafft es irgendwann auch in die realen Plattenläden. 2006 spielen Oh No! Oh My! in den USA als Support für The Flaming Youth und Gnarls Barkley und sie stehen auch schon mal den Queens of the Stone Age oder Daft Punk zur Seite.

oh no oh my hp

young hare

brandneue superband aus ffm! lofi beach pop lala

young hare myspace

Kohi Kulturraum Karlsruhe, Werderstr. 47

sa. 12.02.2011 gay beast + terror bird + gelbart – carambolage, ka

Einlass: 20.30h, Beginn: 21h – Club le Carambolage (Kaiserstr. 21)

gay beast

GAY BEAST gründeten sich während eines durch die passive Aggression des Mittleren Westens hervorgerufenen Anfalls im Sommer 2005 mit der Absicht, in kompositorischer und ästhetischer Hinsicht queere Musik zu machen. Mithilfe einer Schlagzeugbatterie, zerbeulten Gitarren, leiernd-skandiertem Gesang, Retro-Future-Synthies, Saxophon und anderen elektronischen Hilfsmitteln konstruiert das Trio (Angela Gerend, Daniel Luedtke, Isaac Rotto) Songs, die Komplexität und Eingängigkeit, Rohheit und Melodienreichtum verbinden.

Durch Veröffentlichungen auf DNT, Gilgongo und Skingraft haben sich GAY BEAST einen in den Randbereichen der Rockmusik einmaligen Ruf erarbeitet: Ihr Sound ist zu schräg für eine stereotypischische „Gayband“ und gleichzeitig „zu schwul“ für die Noiserock-Gemeinde. Bei genauerer Betrachtung des Stilmixes finden sich Überbleibsel von Devo, Captain Beefheart, äquatorialem Poprock der 60er und 70er, No Wave und Feministischer Theorie. Dieses Gebräu entsteht aus GAY BEASTS einmaliger politischer Herangehensweise beim Komponieren und ist nachzuhören auf ihrem dritten Album „To Smithereens“, welches im Winter 2010 auf Skin Graft Records erscheinen wird

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terror bird

‚Shadow pop‘ – dunkel, glitzernd und melodisch ist die Welt von TERROR BIRD. Düstere und melancholische Texte, vorgetragen von verschwörerisch schönen female Vocals, treffen auf zuckersüße Pop Hooklines. TERROR BIRD ruft Erinnerungen an Lo-Fi Synthie-Pop und Dark/New Wave Pop und den Glam und Glimmer der 80er wach, von Kate Bush über Human League bis Philipp Glass, ohne dabei aber in eine rein abkupfernde Retro-Pose zu verfallen. Ähnlich wie Zola Jesus, Desire, Fever Ray oder Crystal Castles machen TERROR BIRD viel zu sehr ihr eigenes Ding draus, als dass man von einem reinen Nostalgie-Phänomen sprechen könnte. (Die eben genannten sind übrigens alles Bands mit denen TERROR BIRD nicht nur die Präsenz einer starken weiblichen Stimme teilen, sondern mit denen sie auch auf einer gerade erschienen Synth Wave Compilation auf Rough Trade vertreten sind, die sich der Schönheit von allem widmet, was im Laufe der letzten ein, zwei Jahre in Richtung Moroder-Synthies und Disco Noir so alles aufgeblüht ist.) TERROR BIRD ist das Projekt von Nikki Nevver, Sängerin und Synthiespielerin, die auch bei den MODERN CREATURES spielt, und mit grade mal 25 Jahren schon hunderte von Songs geschrieben hat. Live sind noch Jeremiah Haywood (Twin Crystals) am Schlagzeug, und Bianca an den Synths mit dabei.

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gelbart

Adi Gelbart is a genius mad scientist, a true musically-accomplished giant among hordes of laptop charlatans, blending all colours and shades of electronic pop into his test tubes (old analogue machines, guitars, rewired battery operated instruments, hand-built gadgets – did I already say mad?), to marvel at each resulting explosion of sound.

To call his music experimental would indeed bring to mind notions of science’s modern utopianism – an adventurous, bold, and free search for new frontiers, based not on random amateurism, but on encyclopaedic knowledge of pop’s traditions and secrets, and an everlasting passion to build exciting, unexpected structures on top of it.

The result ranges from sweet theme tunes to non-existent kiddie TV shows to hypnotic psychedelia to walls of blissed-out noise – all played hands-on and in jaw-dropping mastery. Pop is broken down and rebuilt with sensibilities that match krautrock and space-jazz.

With several stunning releases behind him (including splits with Frederik Schikowski, Dan Deacon and The Branflakes), Gelbart relocated from Tel-Aviv to Berlin, each of his live concerts converting new diehard fans who just can‘t wait to see what will happen next.

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sa. 05.02.2011 MRC Riddims (DÄLEK) + zOSCH! – Carambolage, KA

Einlass: 20.30h, Beginn: 21h – Club le Carambolage (Kaiserstr. 21)

MRC Riddims

MRC Riddims is the production/DJ team of Oktopus (dälek) and Merc (from Ifwhen & All Natural Lemon & Lime Flavors). – Two lifelong experimental guys now making music for the newest of dance floors. Influences from Jamaica to dub-step to the dirty south to Flying Lotus. They don‘t care about replicating or fitting into any one genre. Its all about there own styled grooves and textures – whether its remixes, straight hip-hop, cut-ups, riddims or straight dance tracks, they‘ve got their own thing going and its very undeniably MRC.

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zOSCH!

zOSCH aus Köln spielt Synthiwavetrash, Gitarren und Snyths wechseln sich beim Geriffe ab, dazu ein bratzender Bass und zwei Frauenstimmen. Bei aller Tanzbarkeit hat diese Band ihre Wurzeln tief im Punk/HC und der DIY-Philosophie: alles selbst gemacht, alles live.

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