Archiv für September 2010

fr. 24.09.2010 zentralheizung of death (des todes) + surprise – kunstakademie, karlsruhe

kunstakademie karlsruhe (reinhold-frank-str. 81) – 20.30h

zentralheizung of death (des todes)

ZENTRALHEIZUNG OF DEATH is a 4-head extra-terra-normal silicium unit with an unhealthy appetite for reverb-heavy guitars, quick-spreading fuzz, hyperactive light speed drumming, crackling toy sounds, theremins, and an (as they insist) ’straight-edge bass‘ (we‘d prefer to call it a surfier Mudhoney). Hauled exclusively all the way from Erfurt’s very own ‚I Love Marbach Records‘ with only minor damage to machine and man – Ladiez and Gents, welcome the ZENTRALHEIZUNG OF DEATH to the Poo-Poo-Circus. As one tasty entrée, enjoy A.T.M. – AUTOMATED TRASH MACHINE – your vaudeville ticket (or is it a roller coaster ride?) to 100% furry plastics, rock-n-roll surf mayhem, Reverend-Beatman-on-Acid-style 1-kid-kombo fun.

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so 26.09.2010 future islands + claudianobili – carambolage, karlsruhe

das erste konzert der k-gruppe im Carambolage! Kaiserstr. 21 – Einlass 20.30h, Beginn ca. 21h

future islands

Hm. Spielen Tom Waits, Spencer Krug, Isaac Brock, Dan Deacon, Robert Smith und David Lewis neuerdings in der gleichen Band? Ein Drumcomputer mit Raucherstimme tanzt zu Steel-Drums in den Sonnenuntergang.

J Gerrit Welmers, William Cashion und Samuel T Herring machen seit 2003 gemeinsame Sache. Erstaunlich, dass wir erst sieben Jahre später auf die drei Herren aufmerksam werden. Einen Langspieler haben sie bereits auf dem Buckel, n…un steht mit “In Evening Air” bereits der zweite an. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Platte ist verdächtig überzeugend. Sie hat das Potential zum diesjährigen Dauerbrenner. Zur heimlichen Hit-Platte des Jahres, heimlich, weil es keine offensichtlichen Hit-Songs sind, sondern verborgene.

Future Islands stammen aus Baltimore und musizierten bislang im Dunstkreis von Dan Deacon. Angeführt werden Future Islands von “one of the most magnetic frontmen in indie rock”, wie Herring an anderer Stelle bezeichnet wurde. Ihre Live-Shows geniessen Kult-Status, in der Blogosphäre gelten sie als einer der besten Live-Acts der Gegenwart.

Gemäss eigenen Aussagen machen sie Post-Wave. Das mag sein. Wir finden: Die Amerikaner beweisen sich im höchsten musikalischen Genre, das es gibt, sie beherrschen den Spagat zwischen Genres, die Überwindung von Gegensätzen. Sie kombinieren blubberige Electro-Sounds mit Singer-Songwriter-Attitüde, Teenie-Lo-Fi mit Country-Folk, Club- mit Kammermusik. Das klingt erwachsen und gleichzeitig jugendlich. Die Songs sind luftig dicht, angenehm sperrig und überraschend vertraut. Sie sind in sich der pure Gegensatz und darum so verdammt gut. Es sind Songs und Fragmente zugleich, die einen einfach gestrickten Kern haben und durch die Kombination von an sich nicht stimmigen Elementen zu Perlen werden.

Nachdem ihre letzte Platte “Wave Like Home” noch auf dem englischen Label Upset! The Rhythm erschien, wird “In Evening Air” auf Thrill Jockey veröffentlicht. Die auf 1000 Exemplare limitierte und auf durchsichtiges, blaues Vinyl gepresste “Tin Man”-EP sowie die 12 Inch “Post Office Wave Chapel”, auf welcher Kollaborationen mit Javelin, Victoria Legrand und No Age zu finden sind, gehören ebenso empfohlen.

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claudianobili

1-Mann-Electropop-Armee aus KA!

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mo 13.09.2010 babel fishh & the ohlsons + james reindeer & james phoney – kunstakademie, karlsruhe

Kunstakademie, Karlsruhe (Reinhold-Frank-Str. 81) – ab 20h!!!!!!!!

babel fishh & the ohlsons

Nach den grandiosen Konzerten im Cafe Nancy und Kohi sind sie wieder da!!
BABEL FISHH sieht sich selbst nicht als Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens, sondern stellt den Hörer in das Zentrum seiner Klangwelten und fungiert als Sprachrohr zwischen Publikum und surrealen Textlandschaften. Mit gekonnten Flows schleudert er seine Raps über metallische Elektrobeats. Trotz düsterer Grundstimmung schafft er es humorvoll das Genre Storytelling im Alternative-Rap zu etablieren…. „Out of the hat hip hop-ish smog for all you good folks.“

OSKAR OHLSON ist in etwa in die Sparte „Experimental Hip Hop“ einzuordnen und produzierte in der Vergangenheit u.a. für Audio88 & Yassin, Babel Fishh, Beastmaster, James P.Honey, Reindeer, Cocon, Bleubird, Filkoe, Bizzart, Papervehicle, Univac und Les Trucs. 2008 veröffentlichte der Mainzer das Mini-Album „Honk, Bang, Whiste And Crash“, das darauf folgende Jahr erschien der Nachfolger „Handful of Crumbs“ und das Kollabo-Album „Pinky Swear“ mit Babel Fishh. Produktionskosten für seine Releases zahlt der Beatschrauber und Schlagzeuger aus eigener Tasche, als Plattform für seine Veröffentlichungen fungiert auch hier das 2007 gegründete Künstlerkollektiv Knertz.

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james reindeer & james phoney

JAMES REINDEER & JAMES PHONEY: contrary to popular belief, jamesphoney & jamesreindeer are not built from craft paper and string. they had been carving out their individual paths through the alt-rap scene from different sides of the capital of their fair isle before joining forces towards the end of 2007. james phoney with his cheeky smile and whimsical attitude and james reindeer with his frankly scary tones and spooky voice came together to explore the myriad wordplay their combined efforts might create. their debut collaborative effort ‚rough tongue surfaces‘ stands as testament to their undeniable chemistry on any given track. their wide range of influences and collaborative works enable them to explore almost any given aspect of their chosen musical genre and how, onstage, they fully explore the possibilities of creating live extravaganzas therein. here’s to the two james‘ and their wonderfully eccentric and dumbfounding ways… get your beak on!!! -

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mi 08.09.2010 julith krishun + orchid of doom + ghost of wem – fatal, landau

jvlith krishvn

Das sagt Wikipedia: Julith Krishun wurde im Jahr 2000 in Dresden von fünf Freunden unter dem Namen ‚More Than Meets the Eye‘ gegründet. Nach zahlreichen Demotapes und der Umbenennung in Julith Krishun folgte eine Split-LP auf 12″ Vinyl mit der Band Anakusis.

In der Folgezeit konnte die Band unzählige Konzerte und mehrere Europa-Touren spielen. Einer 7″ unter dem Bandnamen auf Inari Records folgte die Split 10″ mit der befreundeten Band Trip Fontaine, welche auf Redfield Record erschienen ist.

April 2008 veröffentlichte die Band dann eine Diskographie-CD mit Namen Julith Krishun, welche die Lieder der 7″ und 10″ sowie vier bisher unveröffentlichte Tracks enthielt, die alle aus der gleichen Aufnahmesession stammen. Veröffentlicht wurde die CD auf Altin Village & Mine (u. a. The Robocop Kraus, Shokei, Patterns) und auf Shark Men Records (u. a. War From a Harlots Mouth, Miles Away, Bury My Sins).

Highlights der Bandgeschichte waren der Auftritt beim Fluff Fest 2008 in Rokycany (Tschechische Republik), beim Ieper Fest 2009 in Ypern (Belgien) sowie die Israel-Tour im März 2009 und die Europa-Tour im August 2009 mit der israelischen Band Suckinim Baenaim.

Neues Album „VV“ im Gepäck!

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orchid of doom

Neue Band um (Ex)Mitglieder von Suckinim Baenaim, flu.ID, Celan, Julith Krishun… Musik? Doom?!

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ghost of wem

ach die wemser… kennt eh jeder

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Unikneipe Fatal, Landau (Fortstr. 7) – 21.30h